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Daniel Gilgen

Teneriffa – eine Insel, die man sehen muss

Teneriffa ist die grösste der sieben Kanarischen Inseln im Atlantischen Ozean. Entdecke die Insel in all ihrer Vielfalt und erfahre die besten Geheimtipps.

Gut, jeder weiss, dass meine wahre Heimat Gran Canaria ist und mein Herz für diese Insel schlägt – doch sollte man auch mal offen sein für neues. Deshalb habe ich mich entschieden ein Wochenende in Teneriffa zu verbringen. Bei schönem Wetter kann man von Gran Canaria aus – in den Bergen natürlich – in der Nähe vom Roque Nublo den Teide sehen. Der Teide ist der höchste Berg der Kanaren und öfters trägt er auch eine weisse Kappe.

Der höchste Berg in Teneriffa

Also nichts wie los – den kleinen Koffer gepackt und dann an den Hafen. Die Fähre «Fred Olsen Express» brachte mich pünktlich und problemlos auf die Nachbarinsel.

Teneriffa ist ein sehr kontrastreiche Insel – einerseits der sehr touristische Süden und anderseits der doch noch eher unberührte Norden. Ich entschied mich einen Abstecher nach Santa Cruz zu machen, der Metropole im Norden.

Santa Cruz

Der Hafen in Santa Cruz ist sehr schön und man kann herrlich flanieren. Am nächsten Morgen stärkte ich mich dann bei einem ausgiebigen Frühstück und machte einen Ausflug nach San Cristobal de la Laguna, der ehemaligen Hauptstadt von Teneriffa. Diese Stadt ist eine typische kanarische Stadt mit einer langjährigen Universitätstradition. Die Stadt hat einen vorbildlichen kolonialen Grundriss und gehört zum Weltkulturerbe. Die Kathedrale ist einmalig und sollte unbedingt besucht werden. Auch die zahlreichen Häuser aus dem 17. Und 18. Jahrhundert sind ein Besuch wert – nur die wenigsten Touristen sehen diesen Ort, was sehr schade ist.

Auf Teneriffa wird auch Wein angebaut. Besonders toll ist die Bodega Los Lomos. Die Besucher werden immer sehr herzlich empfangen und man erfährt sehr viel über den Weinanbau und die Verarbeitung der Trauben. Eine Degustation darf natürlich nicht fehlen – besonders gut schmeckt dazu der lokale Käse und die schwarzen Kartoffeln. Sehr schön ist auch die Bodega El Monje, welche von Senor el Monje mit viel Herzblut geführt wird. Die Weinprobe mit Jamon und Lomo wird mir in sehr guter Erinnerung bleiben. Die Kellerführung war einfach genial.

Sehr beeindruckt war ich auch vom sagenumwobenen Drachenbaum in Icod. Ein Aperitif im Hafen von Garachito rundete den Tag ab. Muss man unbedingt besuchen – ein absoluter Geheimtipp!

Der Drachenbaum

Die Strassen wurden enger und das Kreuzen auf den schmalen Strassen war sehr waghalsig. Den Blick auf den schneebedeckten Teide werde ich so schnell nicht vergessen. Schnee, und das auf den Kanaren – wer hätte das gedacht?

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