#GayTravel
Mykonos
Daniel Gilgen

Shirley Valentine, ein Abenteuer auf Mykonos

Die Tage werden wieder länger und es wird auch wärmer, doch die Sehnsucht nach Sonne und Meer ist momentan wieder sehr stark bei mir. Gestern als ich frei hatte tat ich mir etwas gutes. Ich schaute mir die DVD „Shirley Valentine“ an. Dieser Film wurde 1990 zum Teil in Mykonos gedreht und ist leider heute etwas in Vergessenheit geraten. Shirley, eine Hausfrau aus Liverpool in den 40er Jahren lebt seit Jahren den gleichen Trott und wartet hauptsächlich auf den Mann, bis er nach Hause kommt und kocht für ihn.

Die Tage werden wieder länger und es wird auch wärmer, doch die Sehnsucht nach Strand und Meer ist momentan wieder sehr stark bei mir. Gestern als ich frei hatte tat ich mir etwas Gutes. Ich schaute mir die DVD „Shirley Valentine“ an. Dieser Film wurde 1990 zum Teil in Mykonos gedreht und ist leider heute etwas in Vergessenheit geraten. Shirley, eine Hausfrau aus Liverpool in den 40er Jahren lebt seit Jahren den gleichen Trott und wartet hauptsächlich auf den Mann, bis er nach Hause kommt und kocht für ihn. Die Kinder sind aus dem Haus und eine richtige Beschäftigung fehlt ihr. Da kommt es gerade recht, dass ihre Freundin eine Reise nach Mykonos gewinnt und Shirley mitnehmen möchte. Anfangs ist sie unsicher und will nicht mit – doch dann überwiegt die Neugier und sie stürzt sich ins Abenteuer. Kurz nach der Landung in Mykonos fühlt sich Shirley wie im Paradies. Sie wohnt in einer kleinen Pension am damals noch unberührten Elia Beach. Unten am Strand gibt es eine sehr bekannte Taverne. Costas, der Wirt, kümmert sich liebevoll um Shirley. Eines Abends möchte sich sich einen grossen Wunsch erfüllen. Sie möchte ein Glas Wein trinken am Meer und bittet daher Costas für sie einen Tisch und einen Stuhl ans Meer zu stellen. An genau dieser Stelle habe ich auch schon gesessen und  den herrlichen Sonnenuntergang angeschaut. Die Sonnenuntergänge auf den Kykladen sind ja weltberühmt und einzigartig. Es lohnt sich ganz sicher, diese Sonnenuntergänge einmal gesehen zu haben. Der Film war für Mykonos der perfekte Werbespot und auch nach langer Zeit hat der Film nicht von seinem Reiz verloren.

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Der Strand von Elia war früher eine kleine Oase im oftmals lauten Mykonos. Er war per Bus oder mit dem Töffli zu erreichen und war bei Intellektuellen und Gays sehr beliebt. Die Taverne direkt am Strand war richtig klassisch und traditionell.

Heute erkennt man die Kulisse fast nicht mehr,  am ganzen Elia Beach wurde stark gebaut. Aber Shirleys Stelle gibt es noch immer und nach wie vor pilgern einige Fans dorthin und lassen sich von der magischen Stimmung gefangen nehmen. Ich empfehle allen, die an Fernweh leiden oder sonst etwas fürs Gemüt tun wollen unbedingt diese Trouvaille anzuschauen. Der Film nimmt einen immer wieder neu gefangen und entführt den Zuschauer ins magische Mykonos. Tolle Szenen wurden auch in der Altstadt gedreht. Ein Highlight im Film ist sicherlich der Blumenkauf bei der alten Frau mit Esel.

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Der Film macht aber auch Lust auf Mykonos, wir haben tolle Angebote und fliegen zwei Mal wöchentlich nach Mykonos mit Holiday Jet. Wer dann in Mykonos ist, sollte unbedingt den Platz am Elia Beach besuchen und ein Glas Retsina auf Shirley und das Leben trinken !

Gastautor: Daniel Gilgen
Daniel

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