#GayTravel
Philipp Bochsler

Lanzarote – Vulkankrater und Lava hautnah

Karg und doch vielfältig, wenig Vegetation und doch farbenfroh, genau das macht Lanzarote aus. Dass die Insel vulkanischen Ursprungs ist, ist allgegenwärtig. Dies macht die Insel so schön und ebenso spannend.

Karg und doch vielfältig, wenig Vegetation und doch farbenfroh, genau das macht Lanzarote aus. Dass die Insel vulkanischen Ursprungs ist, ist allgegenwärtig. Dies macht die Insel so schön und ebenso spannend.

Vulkanlandschaft auf Lanzarote

Vulkanlandschaft auf Lanzarote la Geria

Am besten lässt sich die Insel mit einem Mietwagen erkunden. Und dies zu tun lohnt sich auf jeden Fall.

Besonders schön ist der Kontrast zwischen den meist weissen Häusern und dem schwarzen Vulkangestein. Für Farbtupfer sorgen die blauen oder grünen Türen und Fensterrahmen.

Der Künstler und Architekt César Manrique (1919–1992) trug entscheidend zur Gestaltung der Insel bei. Manrique hat erreicht, dass außer einem Hochhaus in der Hauptstadt Arrecife, welches bereits stand, kein Gebäude auf der Insel höher als drei Stockwerke (also eine ausgewachsene Palme) gebaut werden durfte. Sein Erbe in Form von Kunst und einzigartigen Ideen ist fast überall sichtbar. Daher hat Lanzarote nur wenig mit den anderen Kanarischen Inseln gemeinsam.

Die meisten Sehenswürdigkeiten der Insel hatte Manrique (mit)gestaltet. Sie sind überaus gelungen und jeweils harmonisch in die Natur bzw. die bestehende Landschaft eingebettet.

Besonders sehenswert auf Lanzarote finde ich El Golfo (ein halb im Meer versunkener Krater mit einer grünen Lagune), die Vulkankrater Montañas del Fuego im Timanfaya-Nationalpark, die Jameos del Agua (ein Kunstwerk Manriques in einer Lavahöhle), die Cueva de los Verdes (eines der längsten Lavatunnels der Welt), das Weinanbaugebiet La Geria und die Fundacion César Manrique (ein um fünf grosse Lavablasen herum gebautes Haus).

El Golfo

El Golfo

Auch die beschaulichen und ruhigen Dörfer im Landesinnern lohnen einen Abstecher oder einen Zwischenhalt.

Für Erholung sorgen diverse touristische Zentren mit einer grossen Infrastruktur. Für Strandfans eignen sich die Ferienorte Puerto del Carmen und Playa Blanca. Die Papagayo-Strände sind zwar etwas ausserhalb von Playa Blanca, dadurch sind sie nahezu unbebaut.

Hipotels Natura Palace

Hipotels Natura Palace

In diesen beiden Orten kann ich die beiden Hipotels „La Geria“ in Puerto del Carmen und „Natura Palace & Spa“ empfehlen. Sie sind ideal gelegen, haben eine angenehme Grösse und sehr zuvorkommendes Personal.

In nur 4 Flugstunden unserem Winter entfliehen und das frühlingshafte und regenarme Klima von Lanzarote geniessen, das hört sich doch verlockend an, oder?

Gastautor: Philipp Bochsler, Hotelplan Wetzikon

Gastautor: Philipp Bochsler, Hotelplan Wetzikon

Schreiben Sie einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Alle Felder mit * müssen zwingend ausgefüllt werden.