#GayTravel
Brüssel
Markus Uebelhart

Brüssel, die kleine,gemütliche Stadt mit viel Charme

Gespannt reiste ich Ende Oktober für die grosse Halloween-Party von La Demence nach Brüssel. Ich war noch nie in dieser Stadt und konnte mir nicht wirklich vorstellen, was mich erwartet.

Vorgefunden habe ich eine übersichtliche, sympathische Stadt. Ich habe mich die 4 Tage sehr wohl gefühlt. Sicher hatte es überdurchschnittlich viele schwule Männer während diesen Tage, da halb Europa für die Parties von La Demence angereist ist, aber die Stadt war auch sonst sehr sehenswert.

Gespannt reiste ich Ende Oktober für die grosse Halloween-Party von La Demence nach Brüssel. Ich war noch nie in dieser Stadt und konnte mir nicht wirklich vorstellen, was mich erwartet.

Vorgefunden habe ich eine übersichtliche, sympathische Stadt. Ich habe mich die 4 Tage sehr wohl gefühlt. Sicher hatte es überdurchschnittlich viele schwule Männer während diesen Tage, da halb Europa für die Parties von La Demence angereist ist, aber die Stadt war auch sonst sehr sehenswert.

Sehr angetan hat es mir die Grand Place mit dem gotischen Rathaus und den wunderschönen Häusern um den ganzen Platz. Ich habe selten so einen schönen Platz gesehen, der noch so gut erhalten ist. Vor allem am Abend mit den Lichtern war der Ort magisch. Er gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO und ich kann verstehen warum.

Der Grand Place mit seinen wunderschönen Lichtern am Abend.

Die Grand Place mit seinen wunderschönen Lichtern am Abend.

Unbedingt besuchen sollte man auch die Galleries Saint Hubert. Eine wunderschöne überdeckte Shoppingstrasse mit vielen kleinen Geschäften.

Galleries Saint Hubert

Galleries Saint Hubert

Selbstverständlich habe ich auch den weltberühmten Brunnen mit dem Manneken Pis besucht und wohl wie viele andere, musste ich lachen, als ich sah, wie klein der Bengel ist. Man übersieht ihn fast!

Alles ist in Brüssel sehr gut zu Fuss zu erreichen (wenn man vom Atomium absieht). Ich hatte ein Zimmer im Royal Windsor Hotel, welches sehr zentral gelegen ist. Das Hotel ist sehr Gay-Friendly. Allerdings hat es wohl schon daran gelegen, dass die grosse La Demence Party stattfand, aber ich habe praktisch nur schwule Männer im Hotel gesehen.

Das Zentrum für den Ausgang befindet sich um die Rue du Marché au Charbon. Dort hat es viele kleine Gay-Bars, welche am Abend sehr gut besucht sind.

Nicht zu vergessen ist die kulinarische Vielfalt der Stadt! Es gibt viele hübsche Restaurants, in welchen man, zu angemessenen Preisen,  hervorragend isst. Als Tipp kann ich hier das Restaurant „Taverne Greenwich“ an der Rue des Chartreux 7 empfehlen. Ein wunderschönes Lokal in einem grossen Saal mit fantastischen Deckenverzierungen. Auf der Karte findet man viele typische Belgische Gerichte und natürlich auch die Moules in allen Variationen.

Neben den beiden grossen Party-Weekends von La Demence über Ostern und das Halloween-Weekend findet im Fuse Club normalerweise 1x pro Monat eine grosse Party statt. Sie sind meistens an einem Freitag oder dem Tag vor einem belgischen Feiertag. Die genauen Daten findet man immer online. Mir wurde empfohlen, auf keinen Fall zu Fuss zum Club zu gehen, da er sich in einem Viertel befindet, in dem es immer wieder Übergriffe auf schwule Männer gibt. Desshalb unbedingt das Geld für einen Taxi investieren.

Alles in allem kann ich sagen, dass ich wieder nach Brüssel gehen werde. Allerdings wohl kaum für ein ganzes Party-Weekend mit allen 3 Parties; Das war mir dann schlussendlich doch etwas zu viel. Bin wohl wirklich nicht mehr der Jüngste!

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