#GayTravel
Daniel Gilgen

Elvira auf Gran Canaria – der Kultklassiker und meine Vorbereitung auf die Insel!

Alle Jahre wieder und bald schon hat das Warten ein Ende. Wie immer lese ich zur Einstimmung den Kultklassiker „Elvira auf Gran Canaria“. Eigentlich kenne ich das Buch schon fast auswendig. Muss aber immer wieder an den gleichen Stellen herzhaft lachen. Wie bei Elvira und ihrer besten Freundin der Rainerschen hat die Insel auch bei mir einen festen Platz in meinem Herzen und ich könnte mir durchaus vorstellen länger dort zu leben.

Alle Jahre wieder und bald schon hat das Warten ein Ende. Wie immer lese ich zur Einstimmung den Kultklassiker „Elvira auf Gran Canaria“. Eigentlich kenne ich das Buch schon fast auswendig. Muss aber immer wieder an den gleichen Stellen herzhaft lachen. Wie bei Elvira und ihrer besten Freundin der Rainerschen hat die Insel auch bei mir einen festen Platz in meinem Herzen und ich könnte mir durchaus vorstellen länger dort zu leben. Ich freue mich schon Wochen im voraus auf die Sonne, den Strand, die Dünen und das Meer. Gran Canaria ist grad im November eines der besten Reiseziele überhaupt. Nach nur 4 Stunden Flug setzt der Flieger sanft auf und man drängt sich in die Ankunftsthalle. Kaum ist der Koffer da nix wie rein ins Taxi, die Sonnenbrille auf und ab nach Playa. Die Fahrt ist kurz und der Fahrtwind bläst einem angenehm ins Gesicht. Kurz nach Ankunft in der Anlage, der gleichen wie immer, wird rasch der Koffer ausgepackt und dann stürze ich mich ins bunte Treiben. Gott sei Dank hat auch die Technik Fortschritte gemacht. Man muss nicht mehr wie früher, wie Elvira es musste, Wasserflaschen schleppen. Das Wasser ist nun trinkbar. Das erleichtert das Leben deutlich. Die Sonne scheint vom Himmel und die Palmen wiegen sich sanft im Wind. Dann denke ich mir, wie oft hab ich davon geträumt und nun bin ich endlich da. Ich kann es manchmal kaum fassen.

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In meinem Supermercado decke ich mich mit dem Nötigsten ein, damit am nächsten Morgen dem ersten Frühstück auf der Sonnenterrasse nichts mehr im Wege steht. Es ist so wie immer, das gleiche Brot, der selbe Käse und auch die Dame an der Kasse ist schon seit Jahren da, fast wie daheim.

Ein Appartement ist übrigens die angenehmste Art um die Ferien zu verbringen. Man ist völlig unabhängig und kann sich seinen Tagesplan perfekt selber einplanen, so ist man an keine Zwänge gebunden. Die Tage in Playa laufen immer gleich ab, fast nach einem festen Muster. Es gibt diejenigen, die den Tag auf dem Liegestuhl verschlafen, weil sie nachts zuvor im Jumbo Center abschliessen mussten. Oder die anderen, wie ich, die nach einem feinen Essen im La Ola im Cita vernünftig sind und früh ins Bett gehen. Die Kissen in Playa erzählen dann Geschichten aus längst vergangener Zeit und oft kommt auch Elvira im Traum vorbei. Mit dem unvermeidlichen Proscecco stossen wir dann auf die guten alten Zeiten an. Waren das Zeiten als ich gemeinsam mit Elvira am Gay Beach lag und das Geschehen kommentierte.

Da der Flug schon früh ankommt kann ich bereits am ersten Tag auf den Spuren der Erinnnerung wandeln. Das Schöne an Gran Canaria ist, dass es sich nur wenig verändert. Es gibt die gleichen Restaurants, den Dünenstrand mit dem Kiosque No. 7 mit den spanischen Ladys, welche Bier zapfen was das Zaug hält, das Cafe Wien und nicht zu vergessen die Strandapotheke in Maspalomas. Bei herrlicher Schlagermusik geht jeweils ein heisser Strandtag zu Ende. Unter den Besuchern wird heiss geflirtet und so mancher ist atemlos mit Helene oder sucht Atlantis mit Andrea Berg. Die Hausmannskost schmeckt lecker und man kommt schnell ins Gespräch.

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Ein normaler Tag in Playa beginnt mit einem ausgiebigen Frühstück auf der Terrasse und anschliessend macht man sich frisch und sattelt die Turnschuhe. Auf der Strandpromenade entlang geht es gemächlich nach San Agustin. Unterwegs kann man herrlich tratschen und die bunten Strandensembles geniessen. Ganz am Ende der Strandpromenade in San Agustin gibt es das Restaurante Balcon de Europa, ein herrlicher Ausblick nach Playa und die Dünen entschädigt für die lange Wanderung.

Am Nachmittag nimmt man dann die andere Richtung unter die Füsse und erwandert den Strand bis zum Gay Beach. Dort angekommen ist hoffentlich einer der begehrten Hocker frei und man hat einen guten Ausblick auf die Auslage am Strand. Das Bier ist kühl und entschädigt für den Spaziergang. Den Rückweg kann man entweder via Maspalomas machen, dann versumpft man aber sicher in der Strandapotheke oder man macht sich auf durch die Dünen. Die legendären kanarischen Pilze von Elvira sind zwar längst ausgestorben, auch wenn einige immer wieder erfolglos danach suchen. Man findet halt sonst so das eine oder andere. Alle die schon mal da waren wissen von was ich rede. Der Geniesser schweigt und geniesst! Der Rest des Tages wird dann ganz individuell gestaltet.

Ach ist das schön und schon bald gehts los, ich kanns kaum erwarten. Der Koffer ist rasch gepackt und dann steht dem Trip nach Hause nichts mehr im Weg.

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