#GayTravel
Lappland
Daniel Gilgen

Lust auf Kuschelstunden?

Das Wintermärchen Lappland ist gerade im tief verschneiten Winter auch für Gays eine Reise wert. Romantische Stunden zu zweit im Blockhaus vor dem brennenden Kaminfeuer, ein Glas Glühwein in der Hand oder ein gutes Buch lesen. Was gibt es schöneres?

Das Wintermärchen Lappland ist gerade im tief verschneiten Winter auch für Gays eine Reise wert. Romantische Stunden zu zweit im Blockhaus vor dem brennenden Kaminfeuer, ein Glas Glühwein in der Hand oder ein gutes Buch lesen. Was gibt es schöneres? Finnisch Lappland ist dank des Direktfluges ab Zürich sehr gut und schnell erreichbar. Der Flug ab Zürich fliegt nach Kittilä. Schon die Landung auf dem kleinen Flughafen mitten in der Wildnis ist ein Erlebnis. Ein kurzer Transfer bringt uns ins kleine Dörfchen Aekaeslompolo. Schon kurz nach Ankunft sind wir von der Wintermagie Lapplands gefangen. Dort empfehle ich unbedingt ein freistehendes Blockhaus zu mieten. Diese sind alle sehr rustikal und gemütlich eingerichtet. Jedes der Blockhäuser, die alle im Wald verstreut sind, verfügt über eine Sauna. Die Häuser liegen ca. 2 Kilometer vom kleinen Zentrum des Ortes entfernt. Den Ortskern erreicht man entweder zu Fuss, sehr romantisch, oder mit dem Skibus. Im Zentrum findet man Einkaufsmöglichkeiten und ein paar Restaurants. Besonders hat mir das Pub und das finnische Restaurant im Hotel Ylläshumina gefallen. Das dort frisch gezapfte finnische Bier schmeckt herrlich. Die finnischen Spezialitäten, welche im rustikalen Restaurant serviert werden haben mir sehr gut gemundet. Die Stimmung ist sehr gemütlich und man kommt schnell mit den Touristen aus den anderen Ländern in Kontakt. Nach einem kurzen Spaziergang waren wir zurück im Blockhaus und sind müde aber überglücklich in die bequemen Betten gefallen. Es ist wahnsinnig ruhig und die Luft extrem sauber. Ich habe selten an einem Ort so gut geschlafen wie in Lappland.

Hotel Yläshumina

Hotel Yläshumina

Am nächsten Morgen, nach einem stärkenden Frühstück (das erste Frühstück kann man schon bei der Buchung bestellen und wird dann ins Blockhaus geliefert) haben wir dann die gemieteten Langlaufskis angeschnallt und die nähere Umgebung erkundet. Es ist unglaublich, wieviel Schnee liegt und wie tief verschneit alles ist. Man kann sich dabei herrlich erholen und alles geht viel langsamer. Stress ist hier ein Fremdwort. Das Handy habe ich im Blockhaus gelassen und habe es so richtig genossen mal nicht online zu sein. Das Mittagessen haben wir in unserem Haus selber zubereitet, nachdem wir im Dorfladen das wichtigste eingekauft haben. Die Leute sind überall sehr freundlich und extrem hilfsbereit. Unsere lokale Agentur hilft bei Fragen sehr gerne weiter und man kann problemlos Ausflüge organisieren.

Das Wintermärchen Lappland ist gerade im tief verschneiten Winter auch für Gays eine Reise wert. Romantische Stunden zu zweit im Blockhaus vor dem brennenden Kaminfeuer, ein Glas Glühwein in der Hand oder ein gutes Buch lesen. Was gibt es schöneres? Finnisch Lappland ist dank des Direktfluges ab Zürich sehr gut und schnell erreichbar. Der Flug ab Zürich fliegt nach Kittilä. Schon die Landung auf dem kleinen Flughafen mitten in der Wildnis ist ein Erlebnis. Ein kurzer Transfer bringt uns ins kleine Dörfchen Aekaeslompolo. Schon kurz nach Ankunft sind wir von der Wintermagie Lapplands gefangen. Dort empfehle ich unbedingt ein freistehendes Blockhaus zu mieten. Diese sind alle sehr rustikal und gemütlich eingerichtet. Jedes der Blockhäuser, die alle im Wald verstreut sind, verfügt über eine Sauna. Die Häuser liegen ca. 2 Kilometer vom kleinen Zentrum des Ortes entfernt. Den Ortskern erreicht man entweder zu Fuss, sehr romantisch, oder mit dem Skibus. Im Zentrum findet man Einkaufsmöglichkeiten und ein paar Restaurants. Besonders hat mir das Pub und das finnische Restaurant im Hotel Ylläshumina gefallen. Das dort frisch gezapfte finnische Bier schmeckt herrlich. Die finnischen Spezialitäten, welche im rustikalen Restaurant serviert werden haben mir sehr gut gemundet. Die Stimmung ist sehr gemütlich und man kommt schnell mit den Touristen aus den anderen Ländern in Kontakt. Nach einem kurzen Spaziergang waren wir zurück im Blockhaus und sind müde aber überglücklich in die bequemen Betten gefallen. Es ist wahnsinnig ruhig und die Luft extrem sauber. Ich habe selten an einem Ort so gut geschlafen wie in Lappland.

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Kurz nach 14 Uhr haben wir uns dann beim Treffpunkt für die Ausflüge eingefunden. Da es wirklich sehr kalt war haben wir zu den von zu Hause mitgebrachten Skioveralls noch wärmende Anzüge vor Ort gemietet. Gut, ich sah eher wie ein Pirelli Männchen aus aber die Eitelkeit habe ich eh in der Schweiz gelassen. Mir war lieber nicht zu frieren. Der anschliessende Besuch auf der Huskyfarm war ein unvergessliches Erlebnis. Die Hunde sind sehr gut erzogen und brennen richtig darauf mit den Hundeschlitten loszurennen. Die Hunde sind alle sehr kräftig und motiviert. Die Einführung und Erklärung der Betreiber war sehr gut und extrem interessant. Ich habe sehr viel über die Hunde und das Hundeschlittenfahren im Generellen erfahren. Die anschliessende Ausfahrt durch die tief verschneiten Wälder zusammen mit den Guides werde ich so schnell nicht vergessen. Ich durfte einen Schlitten selber lenken. Die Hunde haben auf die Kommandos der Guides sehr gut reagiert und ich fühlte einfach ein geniales Gefühl tief in mir drin.

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Gegen Abend sind wir dann müde aber überglücklich ins Blockhaus zurückgekehrt. Raus aus dem Overall und dann sofort in die Sauna eingeschaltet. Nach einer kurzen Aufheizzeit war die Sauna bereit und ich habe den ersten Saunagang sehr genossen. Es war herrlich zu zweit in der heissen Sauna zu sitzen und in die tief verschneite Landschaft zu schauen. Nach ca. 15 Minuten war ich dann wieder so richtig aufgewärmt, raus aus der Sauna und unter die kalte Dusche. Ich war gerade sehr mutig und habe mich in den weichen Schnee gestürz. Da so viel Schnee lag bin ich grad eingesunken, ein ganz tolles Erlebnis. Für den Aufguss in der Sauna empfehle ich ein gutes Mittel von zu Hause mitzunehmen. Die Sauna ist ja in Finnland eh nicht wegzudenken. Jeder Haushalt verfügt über eine eigene Sauna. Von Finnen, die ich vor Ort kennengelernt habe, habe ich erfahren, dass auch ein Aufguss mit einem Bier ganz toll ist. Ich habe es ausprobiert, na ja der Duft nach Hopfen ist sehr speziell,  jeder so wie er mag.

Abends waren wir dann wieder im Pub, wo eine lokale Musikgruppe herrlich schreckliche Finnische Volksmusik zum Besten gab, gut dahin passte es perfekt, die Finnen haben übrigens einmal den Song Contest mit der Gruppe Lordi gewonnen – jeder kann sich sicherlich an die Gruselmonster erinnern und waren sehr froh, dass man am ESC nicht mehr in der Landessprache singen muss. Gut verstanden von den Volksliedern habe ich kein Wort – mitgeschunkelt und dem finnischen Bier gefrönt habe ich aber sehr gerne. Die Stimmung war auf jeden Fall sehr ausgelassen und ich habe viele neue Freunde gefunden.

Mit einem Gaypäärchen aus Köln haben wir uns für den nächsten Tag zum Schneeschuhlaufen verabredet. Es ist gar nicht so einfach mit den Schneeschuhen im tiefen Schnee vorwärts zu kommen. Die Tour wurde von lokalen Guides begleitet und die Einführung war sehr gut. Es war relativ anstrengend aber der Aufstieg auf den Hausberg hat sich sehr gelohnt. Der Ausblick auf die Fjällregion war schlicht und ergreifend ein einmaliges und unvergessliches Erlebnis.

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Die Woche ging sehr schnell vorbei mit einem ruhigen Erholungs- und Sauniertag im Blockhaus und den vielfältigen Aktivitäten vor Ort. Am letzten Tag haben wir dann mit einer bunten Gruppe eine Motorschlittensafari über die schwedische Grenze unternommen. Am Mittag haben wir draussen unter freiem Himmel auf Bänken aus Eis, die mit Rentierfellen belegt waren, ein herrliches lokales Essen eingenommen. Weiter ging es dann rasant auf den schnellen Schlitten über einen gefrorenen See. Gut das war nicht zu 100% mein Ding, aber man muss es unbedingt erlebt haben. Kurz nach der Grenze haben wir uns dann in einem kleinen Hotel eingefunden, wo sich die ganze Gruppe mit den sexy Guides in der Sauna aufgewärmt hat. Das anschliessende Abendessen bei den Einheimischen hat dann die unvergessliche Ferienwoche im hohen Norden abgerundet.

Lappland im Winter ein einmaliges Erlebnis – sei es zu zweit mit dem Herzallerliebsten oder auch ganz toll ist es mit einer Gruppe von Freunden gemeinsam ein Blockhaus mit mehreren Schlafzimmern zu teilen. Man kann sehr viel gemeinsam unternehmen in der Gruppe aber auch einzeln oder eben mit dem Partner. Das kuscheln kommt auf jeden Fall nicht zu kurz.

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