#GayTravel
Markus Uebelhart

Boston, im Schatten von New York

Boston hat dieses europäische Flair, welches man selten in einer amerikanischen Stadt findet. Eventuell ist das ja auch, weil man die Stadt bequem zu Fuss erkunden kann.

Letzten November war ich wieder einmal zu Besuch in Boston. Es sin bereits fast 18 Jahren vergangen, als ich zum ersten Mal dort war. Ich konnte mich erinnern, dass die Stadt mir damals schon sehr gut gefallen hat. Aber dieses Mal war ich wirklich begeistert.

Boston hat dieses europäische Flair, welches man selten in einer amerikanischen Stadt findet. Eventuell ist das ja auch, weil man die Stadt bequem zu Fuss erkunden kann. Auf keinen Fall darf man verpassen, den Freedom Trail zu machen. Dieser 4km lange Weg führt einem an allen wichtigen Sehenswürdigkeiten von Boston vorbei. Er ist am Boden markiert und man kann ihm ganz einfach folgen. Besonders hervorzuheben ist die Old North Church, in der alle wichtigen Familien von Boston ihre eigene „Sitzboxe“ hatten. So habe ich das noch nie in einer Kirche gesehen. Und natürlich auch das „Old South Meeting House“, in dem die berühmte „Boston Tea Party“ geplant wurde. Hier ging es um den Widerstand gegen die britische Kolonialpolitik. Eine sehr interessante Geschichte.

The Freedom Trail in Boston.

The Freedom Trail in Boston.

Am Besten hat mir aber die Newbury Street gefallen! Da lacht jedes Shopping-Herz! Eine tolle Strasse mit wunderschönen alten Gebäuden, in denen sich alle bekannten Marken mit einem Laden niedergelassen haben. Vor allem am Abend hat die Strasse mit den alten Strassenlampen eine wunderbare Atmosphäre mit vielen kleinen Café’s und Bars.

Auf keinen Fall fehlen darf ein Besuch im Restaurant „Union Oyster House“. Es ist das älteste Restaurant der USA. Das Restaurant ist spezialisiert auf Seafood. In dieser Gegend muss man fast Hummer essen, aber auch der Rest der Karte ist ausgezeichnet. Ich war begeistert vom Stil des Restaurants, da es wirklich noch den Anschein hatte, man sei im letzten Jahrhundert stehen geblieben.

Wenn man genügend Zeit hat, sollte man auch unbedingt die Umgebung von Boston erkunden. Es hat viele wunderschöne kleine Kolonialorte, die mit den alten farbigen Holzhäusern viel Charme versprühen. Ich habe letzten November bei Freunden in Marblehead geschlafen und war absolut verzaubert vom alten Ortskern! Dort stehen noch alte schiefe Häuschen, die alle mit kleinen Gärten mit viel Liebe gepflegt werden und es hat viele kleine private Läden die zum durchstöbern einladen.

Boston

Boston

Selbstverständlich gibt es in Boston auch für Schwule und Lesben verschiedene Bars, aber da kann die Stadt natürlich nie mit New York mithalten. Für Schwule hat es vorallem im Viertel von „South End“ einige Bars (am Wochenende sehr populär ist das Club Café an der Columbus Avenue) und Lesben halten sich meistens im Viertel „Jamaica Plain“ auf.

Ich werde auf jeden Fall gerne wieder zurück nach Boston reisen um die Stadt wieder zu geniessen! Gerne helfe ich Euch bei der Organisation einer Reise.

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