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Kuba
Philipp Bochsler

Meine Reise durch Kuba – Salsa, Mojito und die beste Glacé der Karibik

Nach der Landung in Havanna sind wir in die Altstadt gefahren und wurden in Casas Particulares (der kubanischen Version von Bed&Breakfast) untergebracht. Hoteltipp: Das Hotel Florida in der Fussgängerzone oder das berühmt berüchtigte Hotel Nacional am Malecon. Abends gings auf einen ersten Stadtrundgang und wir genossen die ersten Mojitos und Cuba Libres.

Nach der Landung in Havanna sind wir in die Altstadt gefahren und wurden in Casas Particulares (der kubanischen Version von Bed&Breakfast) untergebracht. Hoteltipp:  Das Hotel Florida in der Fussgängerzone oder das berühmt berüchtigte Hotel Nacional am Malecon. Abends ging es auf einen ersten Stadtrundgang und wir genossen die ersten Mojitos und Cuba Libres.

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La Habana Vieja (UNESCO Welterbe) und Centro Habana

Beim Stadtrundgang am nächsten Tag konnten wir das typisch kubanische Leben mit all den Herausforderungen und Problemen kennen lernen, mit denen die Kubaner tagtäglich konfrontiert werden. Wir besuchten auch eine Bodega, wo die Kubaner mit der Rationierungskarte einkaufen gehen und einen Agromercado, auf welchem sie weitere Nahrungsmittel dazukaufen können. Auch erfuhren wir, wie es mit den zwei Währungen im Lande funktioniert (Moneda Nacional und Peso Convertible).

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Weiter gings zum Museo de la Revolucion und zum Museo del Ron. Der Besuch der Tabakfabrik war sehr interessant und sollte man sich nicht entgehen lassen.

Zum Schluss haben wir noch eine Salsa-Lektion bei Marisuri genommen. Sie ist mit einem Schweizer verheiratet und die Hälfte des Jahres in Kuba und die andere Hälfte in der Schweiz.

Havanna: Vedado und Plaza de la Revolucion

Tags darauf besuchten wir den moderneren Teil Havannas. Die Plaza de la Revolucion ist das Zentrum des revolutionären Cubas von Fidel und Raul Castro. Auf diesem riesigen Platz versammeln sich am 1.Mai jeweils gegen eine Million Personen. Danach liefen wir Richtung Vedado mit seinen breiten Alleen. Anschliessend haben wir in der Coppelia ein Glacé gegessen. Dort wird die angeblich beste Glacé der Karibik zubereitet. Weltberühmt wurde die Coppelia durch den Film „Fresa y Chocolate“.

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Dann gings weiter in die klimatisierte Bar „La Torre“, im 34. Stock des höchsten Hauses Havannas mit einem wunderbaren Blick über die ganze Stadt. Weiter zu Fuss Richtung Hotel Nacional, dem geschichtsträchtigsten Hotel Havannas. Es hat dort ein kleines, aber spannendes Museum über die Musiker des Buena Vista Social Clubs (jedoch oft geschlossen). Der Sohn von Compay Segundo hat öfters Auftritte im Hotel National.

Zurück in die Altstadt fuhren wir mit den Coco Taxis. Eine Fahrt mit den Coco Taxis oder mit den unzähligen Oldtimern sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen.

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Nach Trinidad

Am nächsten Morgen fuhren wir mit Oldtimern los Richtung Trinidad. Wir fuhren auf bis zu 8-spurigen Autobahnen. Es hatte jedoch so gut wie keine anderen Autos und wir hatten die breite Strasse meistens für uns. Unterwegs haben wir die Altstadt von Cienfuegos (einer typisch kubanischen Stadt) besichtigt (UNESCO-Welterbe). Die Häuser, die mit Hilfe der UNESCO wieder in Stand gestellt wurden, sind sehr schön anzusehen.

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Abends ging es in die Casa de la Trova, wo wir der traditionellen kubanischen Musik lauschten und natürlich auch das Tanzbein geschwungen haben und dann weiter in eine Disco, die sich in einer Höhle befindet. Übernachtet haben wir im „Casa el Suizo“, einem Casa particular welches von einem Schweizer geführt wird.

Trinidad und das Zuckerrohr

Am frühen Morgen unternahmen wir einen Ausflug hoch zu Ross. Wir ritten durch die idyllische Landschaft ins Valle de los Ingenios, dem früheren Zentrum der Zuckerindustrie. Unterwegs besuchten wir noch einen schönen Wasserfall, bei welchem wir ein erfrischendes Bad genommen haben. Am Abend machten wir noch einen Stadtrundgang in sehr schönen kolonialen Trinidad (UNESCO Welterbe).

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Auf dem Meer

Tags darauf wartete ein Katamaran auf uns, welches mit uns zum Cayo de Iguanas fuhr. Eine einsame Insel mit schönen Schnorchelmöglichkeiten. Auf allen Cayos in Kuba geniesst man Karibik-Feeling pur.

Nach Cayo Santa Maria

An diesem Tag hatten wir eine ziemlich lange Fahrt vor uns nach Cayo Santa Maria. Die Fahrt ging via die Sierra del Escambray und Remedios, einer sehr ursprünglichen Stadt.

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Der Weg zu den Cayos Las Brujas und Santa Maria führte über einen 50 km langen Damm.
Die nächsten 2 Nächte verbrachten wir im Melia Buenavista. Dieses schöne Hotel ist erst wenige Jahre alt und liegt an einem wunderbaren Sandstrand. Es gibt Schnorchelmöglichkeiten direkt vom Strand aus.

Retour nach La Habana

Nun ging es wieder retour nach Havanna. Unterwegs haben wir in einer ehemaligen Zuckerfabrik, die heute ein Museum ist, Halt gemacht. Dort stehen noch die alten Eisenbahnen herum, mit denen bis vor weniger als 10 Jahren das Zuckerrohr eingesammelt wurde. In Santa Clara besuchten wird zudem noch das Mausoleum von Che Guevara, welches sich unter einer riesigen Statue befindet.

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Am letzten Abend in Havanna haben wir die Gelegenheit genutzt noch eine Show zu besuchen. Eine Alternative zur Tropicana Show ist das „Queens of Havana“. Ist etwas kleiner, aber dennoch sehr empfehlenswert, u.a. weil sehr zentral gelegen. Die Show steht unter Schweizer Leitung.

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Dann hiess es schon wieder Abschied zu nehmen von dieser wunderbaren Insel. Aufgrund der Grösse (mehr als 2.5 x grösser als die Schweiz) lohnt es sich auf jeden Fall ein zweites oder drittes Mal zu kommen, da man unmöglich alle Sehenswürdigkeiten in einen Urlaub packen kann.

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