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Kreta
Katja Leemann

Kreta – Die Insel in der Ägäis

Ich reise seit über 30 Jahren immer wieder nach Kreta. Es gibt wohl keine Insel in Griechenland die so abwechslungsreich von der Natur, den Stränden, dem Essen, der Kultur und sogar den Menschen ist wie Kreta.

Ich reise seit über 30 Jahren immer wieder nach Kreta. Es gibt wohl keine Insel in Griechenland die so abwechslungsreich von der Natur, den Stränden, dem Essen, der Kultur und sogar den Menschen ist wie Kreta.

Man sagt den Kretern nach, dass sie sich nicht als Griechen, sondern als Kreter bezeichnen. Dies zeigt wie verwurzelt die Menschen mit Ihrer Erde sind. Natürlich muss man zugeben, dass kein Teil Griechenlands so oft besetzt oder gar im Krieg war wie Kreta. Sei es während des 2. Weltkrieges oder auch während der Junta-Zeit (Kommunismus) in Griechenland und somit auch während des griechischen Bürgerkrieges.

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Das Leben ist zeitweise hart umgegangen mit dieser Insel, deshalb – vielleicht auch trotzdem – war Kreta immer mal wieder Schauplatz für Spielfilme. Einer davon ist „Zorbas – der Grieche“. Der Weltbekannte Film mit Anthony Quinn in der Hauptrolle, wurde, unter anderem, vor allem in den Dörfern Stavros (Kreuz) und Paralia Stavros (der Strand), sowie Kokkino Chorio (rotes Dorf) gedreht. Noch heute erinnern Fotos in der Taverne von Stavros, wo die Filmcrew sich in den Pausen aufgehalten hat, an diesen Film.

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Die obengenannten Dörfer liegen auf der Nord-Ost-Küste von Kreta, das heisst in der Gegend um Chania. Chania liegt ca. 140km von Heraklion entfernt. Für mich beginnt der schönste Teil von Kreta eben genau dort: östlich von Heraklion. Diese Küste ist gesegnet mit wunderschönen, langen Puder-Sandstränden, kleineren Hotels (nicht solche Kästen wie an der Nordwest-Küste), kleinen hübschen Dörfern mit Dorfplätzen (so wie man Griechenland kennt), guten Tavernen, in denen wieder gekocht wird wie vor 10 Jahren und und und.

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Die schönen Orte beginnen bereits auf der Höhe von Fodele/Adelianos Kampos und ziehen sich über Georgioupolis, über Rethymnon (übrigens haben beide Städte eine wunderschöne Altstadt) bis nach Aghia Marina, was nach Chania liegt. An der Südost-Küste, also im Prinzip unterhalb Chania (an der Südküste) liegt zum Beispiel „Elafonissi“, ein wunderschöner weisser Sandstrand, man fühlt sich fast wie in der Karibik.

Etwas südlich von Rethymnon kann man eine Wanderung (Dauer ca. 5 Stunden) durch die Samaria-Schlucht machen. Diese zieht sich von der Nord, an die Südküste.

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Der Süden der Insel ist nicht so bewohnt wie der ziemlich touristische Norden, hat deshalb auch einen gewissen Reiz mit seinen schönen, klaren, kleinen Badebuchten. Zwar eher Kies als Sand, aber dennoch einmalig schön.

Kulturell hat Kreta auch einiges zu bieten. Mit der Minoischen Kultur, welche hier gelebt hat, gibt es noch immer Relikte aus dieser Zeit wie die Antike Stadt Knossos.

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Wer sich also fernab der Touristenströme, weg von Sissi und Malia auf Kreta bewegt, zollt dieser Insel ihren Tribut den sie verdient und wird sich noch ob der Schönheit wundern die sie entfaltet. Plötzlich erscheint einem dann Kreta auch gar nicht mehr so rauh und kantig, wie es die Einwohner manchmal vermuten lassen, denn sind sie im Herzen doch Kreter – also echte Griechen.

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