#GayTravel
Katja Leemann

Santorini – mein Licht

Man kann vieles über Griechenland sagen, aber was definitiv stimmt und ich immer und immer wieder selbst bestätigt erhalte: das Licht in Griechenland ist einmalig. Es nimmt einen gefangen und lässt einen meist auch nicht mehr los.
Menschen die nach Griechenland reisen, erleben genau diesen Zauber, jedes Mal wenn sie kommen… vielleicht ist es für einige nicht zu erklären, oder aber sie wissen genau, was es ist, was sie wiederkommen lässt.

Man kann vieles über Griechenland sagen, aber was definitiv stimmt und ich immer und immer wieder selbst bestätigt erhalte: das Licht in Griechenland ist einmalig. Es nimmt einen gefangen und lässt einen meist auch nicht mehr los.

Menschen die nach Griechenland reisen, erleben genau diesen Zauber, jedes Mal wenn sie kommen… vielleicht ist es für einige nicht zu erklären, oder aber sie wissen genau, was es ist, was sie wiederkommen lässt.

Sonne Santorini Santorini Sonne

Vielleicht macht auch die einmalige Inselwelt mit über 5’800 Inseln (in der Ägäis sowie dem Ionischen Meer) – wovon natürlich „nur“ 167 bewohnt sind, davon haben wiederum einige in ihrem „Insel-Leben“ noch nie einen Tourist gesehen – Griechenland so speziell.

Wer, der „Griechenland“ hört, denkt nicht sofort an weisse kleine Steinhäuser mit azurblauen Fensterläden? Die Gassen mit weisser Farbe, welche jedes Jahr pünktlich zum Osterfest frisch nachgestrichen werden. Eine Taverne, die sich an ein Kafenion reiht und vielleicht dazwischen noch ein traditionelles Periptero (der nicht wegdenkbare Kiosk), der von Rasierern, über Zigaretten, Magazine, bis hin zu Strümpfen und Desinfektionsmittel alles verkauft.

Santorini Häuser

Das sind die Kykladen (Kyklos = Kreis) mit den Eilanden Andros, Antiparos, Kea, Milos, Naxos, Serifos und natürlich den allseits bekannten Mykonos, Syros, Paros und Santorini (von den Griechen auch Thira genannt).

Santorini zieht jedes Jahr tausende von Sonnenuntergangshungrigen auf die Insel. Was die Insel – im Gegensatz zu den anderen Kykladen-Inseln – sehr speziell macht, ist einerseits der schwarze Strand, der sich von Perissa über Kamari bis nach Monolithos zieht und andererseits die Struktur der Insel. Vor über 3600 Jahren entstand durch eine gewaltige Vulkanexplosion, Santorini in seiner heutigen Form. Der Hauptort selbst, Thira befindet sich hoch über dem Meer auf einem Plateau, wo man über einen Grossteil der Insel sehen kann.

Aussicht Santorini Tag

Das Leben spielt sich hauptsächlich hoch über den Felsen in den Orten Fira , Pyrgos, Kamari und Oia (ausgesprochen=Ia) ab. Viele der Hotels sind nicht direkt am Strand situiert, sondern in den vielen kleinen Dörfern. Aus diesem Grund haben einige der Hotels private Strandabschnitte am schwarzen Strand von Perissa oder Kamari. Achtung: bitte genau fragen, welcher Strandabschnitt der Richtige ist, sonst geht es einem wie mir, die vom Taxi am falschen Ort herausgelassen wurde und sich in der brütenden Mittagshitze mühsam von einer Beach zur anderen durchfragen musste.

Santorini Aussicht

Die öffentlichen Busverbindungen sind sehr gut, so, dass man tagsüber, locker auf der Insel herumfahren und am Abend in ein Dorf fahren kann um bei einem Glas Ouzo (Anisschnaps) oder Retsina (Harzwein) und einem Meze (verschiedene kleine Vorspeisen) den eben besagten Sonnenuntergang zu besichtigen.

Kleiner Tipp: durch die strategisch gute Lage im Norden der Insel, wo man einerseits am Kraterrand des Vulkans steht, andererseits über die Klippen auf das offene Meer sieht, ist Oia der Beste Ort, um sich die schönsten Sonnenuntergänge anzuschauen und das einmalige Licht zu geniessen.

Sonnenuntergang

Wer das (wie ich) tut, soll sich bei der Endstation vom Bus nicht gleich in die erstbeste Taverne setzen, sondern ein wenig durch das Dorf bis ans andere Ende laufen. Aber Achtung, dass man den Sonnenuntergang nicht verpasst vor lauter kleinen, hübschen Boutiquen, die die Gassen säumen.

Santorini bietet nebst Sunsets und Beach auch ein gutes und grosses Angebot an Nightlife an. Im Sommer gibt es – wie in Griechenland typisch – viele coole Beach-Clubs und luftige Bars. Die Szene gibt sich hier – zusammen mit Mykonos – die Klinke in die Hand. Am Besten erkundigt man sich im Hotel was gerade angesagt ist, denn auch dies wechselt anhand Angebot und Nachfrage.

Auch wenn Santorini nicht die „griechische Geheiminsel“ als solches ist, so bin ich mir doch sicher, dass ein jeder hier sein persönliches Licht findet und das in vollen Zügen geniesst, so wie ich dies habe.

 

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