, 0 Kommentare

Mystisches Maskat

Schon lange wollte ich – wenigstens einmal – in den Oman. Das mystische, grüne, wüstenreiche Land erleben. Schon die Ankunft am Flughafen Maskat hat jegliche Erwartungen – falls denn überhaupt welche vorhanden waren – übertroffen.

Sehr freundliche Menschen. Eine klare, helle, glänzend weisse und sehr saubere Stadt haben hat uns bei 47 Grad in Empfang genommen. Ich habe sie viel opulenter erwartet, dennoch unverkennbar arabisch.

Wir haben die grosse Moschee besucht, wo uns ein Potpourri an Einflüssen aus vielen Ländern empfangen hat. So kommt beispielsweise der Marmor aus Carrara in Italien, die Fenster aus Frankreich und die Teppiche wurden – in Stücken und am Ende zusammengenäht, weil sie so gross sind – im Iran genäht. Wichtig zu wissen; um den für Männer reservierten Teil der Moschee besichtigen zu dürfen, müssen Frauen zwingend lange Hosen oder Rock tragen, sowie die Arme und der Kopf müssen bedeckt sein. Aber  man darf so die Moschee anschauen, was nicht viele Ländern den Nicht-moslemischen Besuchern erlauben. Insofern eine Offenbarung.

Die grosse Moschee

Die grosse Moschee

Maskat liegt am Golf von Oman und der Arabischen See, d.h. man hat in einer Stadt beide Meere und deshalb auch ganz unterschiedliche Strände und Meere. Sei es das glasklare Wasser im Shangri-La oder das eher Mediterran anmutende Meer im Al Bustan Palace… beides hat seine Schönheit und den Reiz.

In Maskat, bzw. dem Oman kann sich auch „Frau“ absolut sicher und gut bewegen, so lange sie sich an die Gepflogenheiten der Kultur hält. Das bedeutet Schultern und Knie müssen bedeckt sein. Was ich überhaupt nicht als einengend empfunden habe.

Der Oman ist ein relativ junges Land, welches keinen Massentourismus, Verkehrsbehinderungen oder Kriminalität kennt. Man kann mühelos einen Mietwagen quer durch das Land fahren und wird mit Sicherheit überall freundlich empfangen. Es ist ein sicheres Land mit einer sehr unterschiedlichen Landschaft. Das eher trockene Klima und fruchtbare Hinterland im Norden um Maskat herum, im Gegensatz zum feuchttropischen Süden um Salalah, mit unzähligen Kokospalmen.

Kokospalmen

Kokospalmen im feuchttropischen Süden

Maskat hat auch kulturelles zu bieten. So ist zum Beispiel die Oper ein Stelldichein für berühmte Sänger, sowie internationales Publikum.

Was die Hotels in Maskat betrifft, so kann ich mich noch immer nicht entscheiden ob mir das klare, eher moderne vom Shangri-La Al Husn (nur für Erwachsene) oder die „Grande Dame“ von Maskat das Al Bustan Palace besser gefällt. Nebst den anderen vielen schönen Hotels in denen wir zum Beispiel zu Mittag oder Abend gegessen haben. Überhaupt spielt Essen in diesem Land auch eine grosse Rolle. Es sind der Afrikanische, Indische und Arabische Einfluss, welche die Gerichte unübertroffen lecker machen. Hätte man mich einige Wochen dort gelassen, ich hätte mir sicherlich einige Pfunde „angegessen“, mmmh.

Das Hotel

Das Hotel Al Bustan Palace

Ich werde sicherlich wieder in den Oman reisen, dann aber im Januar. Bei der Organisation eurer Reise bin ich euch gerne behilflich. Ansonsten findet ihr unsere Angebote hier.

Schreiben Sie einen Kommentar

Wir sind sehr an einer offenen Diskussion interessiert, behalten uns aber vor, beleidigende Kommentare sowie solche, die offensichtlich zwecks Suchmaschinenoptimierung abgegeben werden, zu editieren oder zu löschen.

* Pflichtfelder