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Cornwall- die Gegend der Rosamunde Pilcher

Rosamunde Pilcher – Kennen wir doch fast alle! Vor allem, wenn wir in romantischer Stimmung sind! Die meisten der Filme werden in Cornwall gedreht. Ich habe mich darüber vergewissert, dass die Gegend wirklich so schön ist, wie sie in den Filmen immer rüber kommt.

Eines muss ich vorausschicken: Wer allenfalls hofft, hier nun Ausgehtipps zu erhalten muss definitiv gar nicht weiterlesen! Damit kann ich leider wirklich nicht dienen. Hat es hier ein schwul/lesbisches Leben? Sicher! Aber sicher keines, welchem man hier nachreisen müsste. Jedoch kannst du deine Reise mit einem Aufenthalt in London anfangen und dann nach Cornwall weiterreisen.

Wer aber zu zweit eine romantische Woche verbringen möchte, kommt hier in dieser Gegend voll auf seine Kosten! Ich habe selten so verspielte Städtchen und Landschaften angetroffen. Überall findet man wunderschöne kleine Restaurants und Coffee- oder Tea-Shops, welche zum Einkehren einladen. Und wenn man sich auf der Reise wirklich verwöhnen lassen möchte, hat es an vielen Orten alte Herrschaftshäuser oder sogar Schlösser, in welchen man sehr stilvoll übernachten kann.

Auch an den Linksverkehr habe ich mich sehr schnell gewöhnt. Da ja in den Autos auch das Steuerrad auf der anderen Seite ist, kommt das irgendwie ganz natürlich. Habe mir das wirklich viel schlimmer vorgestellt.

Einer meiner Lieblingsorte (das zwar – genau gesehen – nicht in Cornwall liegt, sondern leicht nördlich davon) war Clovelly. Ein wunderschönes Dörfchen, das sich steil den Hang hinunter schmiegt, bis man dann am Hafen am Meer ist. Pittoreske kleine Häuschen mit hübschen kleinen Läden und Restaurants. Der Weg zurück geht steil hoch und man ist recht ausser Puste, wenn man oben wieder ankommt. Aber es lohnt sich auf jeden Fall!

Gase von Clovelly

Gasse von Clovelly

Dann war ich in St. Ives. Ein klassischer „Badeort“ mit einem sehr schönen Sandstrand. Es hatte etwa 17 Grad, der Wind war deutlich spürbar und die Engländer? Lagen in ihren Badehosen und Bikinis knallhart am Strand. Als ob sie in Griechenland bei 30 Grad in der Sonne liegen würde. Einfach zur Info: Ich hatte einen leichten Schal umgehängt. Und das nicht, weil ich hip sein wollte! St. Ives selbst ist aber auf jeden Fall auch einen Besuch wert.

Sicht auf den Strand und St. Inves

Sicht auf den Strand und St. Ives

Selbstverständlich bin ich auch bis ganz runter zu „The Land’s End“ gefahren. Das zerklüftete Küstengebiet ist sehr eindrücklich. „The Land’s End“ selbst ist aber schlichtweg eine „Touristenfalle“, an der – wenn man Pech hat – duzende von Reisecars stehen und die Leute sich auf den Füssen rumtrampeln.

The Land's End

The Land’s End

Besser gefallen hat mir dann wieder das Nest „Mousehole“. Ein wunderbar kleiner Ort mit einem kleinen Hafen. Man kann wunderbar zu Fuss durch die kleinen Gassen schlendern und findet überall hübsche kleine Läden mit Kuriositäten.

Der kleine Hafen von Moushole

Der kleine Hafen von Mousehole

Berühmt ist diese Gegend auch für die vielen schönen Gärten. Wer also Blumen liebt, kommt hier voll auf seine Kosten. Unbedingt besuchen sollte man „Eden Project“ und „The Lost Garden of Heligan“. Zwei total unterschiedliche Sehenswürdigkeiten. Ich war von beiden begeistert.

Auf meiner Reise wurde es mir nie langweilig und entgegen der allgemeinen Meinung, dass das Essen in England ungeniessbar ist, habe ich immer fantastisch gegessen. Egal ob in einem guten Restaurant, in einem Pub oder in einem der Hotels.

Ausserdem habe ich noch nie so viele ältere Ladys gesehen, welche so rasant mit ihren Autos durch die – zugegebenermassen – extrem engen Landstrassen gefahren sind. Mir ist das Herz einige Male fast stehen geblieben und mehr als einmal hat nicht nur 1 cm gefehlt, dass die beiden Aussenspiegel sich berührt hätten!

Gerne helfe ich Euch bei der Organisation einer unvergesslichen Reise nach Conrwall bei mir in der Filiale oder besucht unsere Website mit allen Angeboten für London.

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