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Washington D. C., man kann die Macht fast riechen

Die USA hat einen grossen Schritt gemacht und im ganzen Land die gleichgeschlechtliche Ehe erlaubt. Für einmal war das Weisse Haus nicht weiss, sondern wurde in den Farben der Regenbogenfahne beleuchtet. Ein unglaubliches Zeichen für unsere Community.

Washington D.C. ist für viele nicht die erste Stadt, welche auf der Besuchsliste steht. Zu Unrecht, wie ich mich bei einem eigenen Besuch selbst überzeugen konnte. Ich hatte nicht viele Erwartungen, wurde aber sehr positiv überrascht. Sehr auffallend sind die breiten Strassen und Boulevards, welche die Metropole bietet. Dazu sehr viel grün.

Zentral gelegen ist die National Mall und der Memorial Park. Der Park, zieht sich vom sehr eindrücklichen United States Capitol über das Washington Monument, vorbei am Weissen Haus bis zum Lincoln Memorial. Entlang dieser riesigen Grünzone liegen viele grosse und berühmte Museen, welche alle der Smithsonian Institution gehören und deshalb mit Gratiseintritten zu einem Besuch locken. Z.B. das National Museum of the American Indian, National Gallery of Art, National Museum of Natural History und das National Air and Space Museum, um nur einige aufzuzählen.

Das Weisse Haus mal nicht farbig

Das Weisse Haus in Regenbogenfarben

Auf jeden Fall einen Besuch wert ist das United States Capitol. Obwohl die Sicherheitsvorkehrungen für einen Besuch sehr hoch sind, lohnt es sich, diese über sich ergehen zu lassen. Das ganze Gebäude strotzt vor Macht und eindrücklicher Kunst. Auf keinen Fall verpassen!

Am anderen Ende befindet sich das Lincoln Memorial. Ein wunderschönes Denkmal mit dem sitzenden Abraham Lincoln, dem 16. Präsidenten der USA. Über die Brücke kann man danach den Portiac River überqueren und findet dort den weltberühmten Arlington Friedhof. Es ist der zweitgrösste Friedhof der Welt und die Anordnung der weissen Grabsteine ist sehr faszinierend. Es werden dort aktive Mitglieder der USA Streitkräfte und Veteranen beerdigt. Man findet auch das Grab des unbekannten Soldaten und vor allem die Gedenkstädte, von dem vielleicht berühmtesten und beliebtesten Präsidenten, John F. Kennedy. Auch seine Frau, die Stilikone Jacky Kennedy ist hier begraben und es brennt eine „Eternal Flame“ in Gedenken.

Das Lincoln Memorial, fast wie ein griechischer Tempel

Das Lincoln Memorial, fast wie ein griechischer Tempel

Wenn man genug von Kultur, Monumenten und Macht hat, begibt man sich am besten nach George Town. Dort kann man wunderbar shoppen und in den Nebenstrassen läuft man an wunderschönen, historischen Gebäuden vorbei. Es gibt auch einen Kanal, welchen man mit einem Boot befahren kann.

Natürlich hat auch Washington D. C. eine relativ grosse Szene, welche sich primär um den Dupont Circle und den U Street Corridor gruppiert hat. Aber über die ganze Stadt sind Bars verteilt. Der Mix der Leute ist hier ausserordentlich. Man findet viele Männer im Anzug, welche in der Regierung arbeiten aber auch die trendigen und coolen Jungs. Auch ist Washington D.C. sehr dafür bekannt, dass es sehr viele Beziehungen aus gemischten Kulturen gibt.

Am Samstagabend kommt man fast nicht an der Town Danceboutique vorbei. Ein sehr gut frequentierter Club, welcher von allen Altersklassen besucht wird. Der Klassiker schlechthin ist das JR’s Bar and Grill. Auch das Cobalt / 30 Degrees ist eine sehr hippe und beliebte Lounge.

Es gibt, gerade um den Dupont Circle, viele gute Hotels, welche perfekt für den Besuch der Stadt und auch des Nachtlebens geeignet sind. Das Dupont Circle Hotel ist ein sicherer Tipp! Aber auch im Palomar Washington DC, A Kimpton Hotel (Mitglied der in den USA sehr bekannten und beliebten Kimpton Hotel Gruppe) ist man sehr gut untergebracht. Beides keine „Gay only“ aber „Gay friendly“ Hotels.

Palomar Washington DC, A Kimpton Hotel

Ein Zimmer im Palomar Washington DC, A Kimpton Hotel

Ich kann euch auf jeden Fall allen nur empfehlen, diese tolle und eindrückliche Stadt bald einmal zu besuchen.

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