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Dublin, die überschaubare Metropole

Seit der Volksabstimmung, bei welcher die gleichen Rechte der Ehe für unsere Community angenommen wurden, ist Irland in aller Munde! Es wird deshalb Zeit Dublin vorzustellen.

Dublin ist mit knapp 530‘000 Einwohner eine überschaubare Metropole. Ich hatte auch nie wirklich das Gefühl, mich in einer „Grossstadt“ zu befinden. Obwohl mir die „grossen“ Sehenswürdigkeiten etwas gefehlt haben, habe ich mich trotzdem sehr wohl gefühlt. Dublin ist auch eine dieser Städte, welche man gut von Freitag bis Sonntag besuchen kann und dann hat man das wichtigste gesehen.

Wer gerne Kirchen ansieht (obwohl sich die gerade wieder negativ über das Abstimmungsresultat in Irland geäussert haben), sollte die St. Patrick’s Cathedral nicht verpassen. Es ist die grösste Kathedrale Irlands und auf jeden Fall einen Besuch wert.

St. Patrick's Cathedral

St. Patrick’s Cathedral

Auch ein Rundgang durch das Trinity College lohnt sich auf jeden Fall. Und wer nicht so an den Gebäuden interessiert ist, kann ja die hübschen Studenten genauer anschauen.

Trinity College

Trinity College

Auf keinen Fall verpassen sollte man das frühere Staatsgefängnis Kilmainham Gaol. Es ist heute eine nationale Gedenkstädte und man kann darin eine audiovisuelle Tour machen.

Dublin hat natürlich auch ein Castle (welche Stadt auf den Britischen Inseln hat eigentlich keines?), das man besichtigen kann. Ich habe schon schönere gesehen, aber trotzdem lohnt sich ein Besuch, wenn man gerne solche Gebäude besichtigt (wie ich das mache).

Es gibt auch noch das Guinness Storehouse, welches Irlands meistbesuchte Sehenswürdigkeit ist. Da ich kein Biertrinker bin, war das für mich uninteressant, darum habe ich es ausgelassen. Wer aber gerne Bier mag, sollte auf jeden Fall einen Abstecher machen. Es zeigt auf 7 Etagen den Herstellungsprozess, die Geschichte, die Transportwege und vieles mehr. Ein Guinness ist im Eintrittspreis auch inbegriffen und in der Gravity-Bar, welche zum Storehouse gehört, hat man eine 360-Grad-Rundumsicht über Dublin.

Ein absolutes Muss ist natürlich das Temple Bar District. Hier befindet sich eine Bar und ein Restaurant am anderen. Nicht unbedingt die Bars, welche wir Schwulen und Lesben unbedingt suchen, aber trotzdem muss man das mal gesehen haben. Nicht weit davon befinden sich dann auch einige Szenenbars für unseren Ausgang. Alle Gay-Bars befinden sich in einem Radius von etwa 15 Gehminuten. Was natürlich sehr praktisch ist, da man am gleichen Abend gleich einige abklappern kann!

Nachdem das bekannte Dragon leider im Januar geschlossen wurde, ist vor allem die älteste Bar von Dublin, das The George, sehr beliebt. Es hat dort auch einen Dancefloor und die Front Lounge ist sehr beliebt. Im vorderen Teil halten sich vor allem Frauen auf und hinten dann die Männer. Es gibt verschiedene Partys, welche wöchentlich oder monatlich stattfinden. Jeden Dienstag gibt es Karaoke, für die Singstars unter uns.

Wer nach dem Ausgang nicht mehr zu weit laufen möchte, steigt im Mittelklasse Hotel Arlington Temple Bar ab. Wer es etwas gediegener möchte, aber trotzdem noch zentral zum Ausgang sein will, wählt das Boutiquehotel The Brooks oder das luxuriöse Designhotel The Fitzwilliam. Es hat für jeden Geschmack etwas.

Ein Zimmer im Designhotel The Fitzwilliam.

Ein Zimmer im Designhotel The Fitzwilliam.

Dublin ist nicht eine Stadt, welche ich immer wieder besuchen würde, aber ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall.

Gerne bin ich euch bei der Organisation eines Trips behilflich!

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